Ashoka und Zalando unterstützen Social Entrepreneurs, die an neuen Lösungen für die Folgen des Coronavirus arbeiten

  • Im Rahmen der Initiative Changemakers United (CMU) von Ashoka und Zalando haben seit Beginn der Pandemie Unternehmen und Expert*innen ihr Wissen geteilt und damit 30 Social Entrepreneurs unterstützt, die an Lösungen für die Auswirkungen der Pandemie arbeiten
  • Zalando stellt dem weltweit größten Netzwerk von Social Entrepreneurs “Ashoka” über eine Million Euro zur Verfügung und fördert damit die Bewältigung der Folgen der Pandemie
  • Die teilnehmenden Social Entrepreneurs aus den Bereichen Gesundheitsversorgung, Schulbildung und Schutz von benachteiligten Bevölkerungsgruppen erhielten finanzielle Unterstützung, Mentoring und unentgeltliche Beratung

 

BERLIN, 16. SEPTEMBER 2021 // Zalando, Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle, nutzt seine Reichweite und Expertise, um zur Lösung von globalen gesellschaftlichen Problemen beizutragen. Zalando hat zur Bekämpfung der Folgen der Coronaviruspandemie fünf Millionen Euro gespendet, über eine Million Euro davon an Ashoka, das weltweit größte Netzwerk von Social Entrepreneurs. Damit konnte die Initiative Changemakers United (CMU), eine Initiative zur Bewältigung der Pandemiefolgen, finanziert werden. Im Rahmen der Initiative entwickeln Social Entrepreneurs konkrete Lösungen, um die unmittelbaren Auswirkungen von Covid-19, aber auch die langfristigen Folgen der Pandemie für Gesellschaft und Wirtschaft in Europa zu begrenzen.

 

Zalando hat die Initiative nicht nur als Unternehmen finanziell unterstützt, auch die Mitarbeiter*innen von Zalando haben sich durch Mentoring und unentgeltliche Beratung engagiert. In den vergangenen 18 Monaten konnten so im Rahmen von Changemakers United mehr als 30 soziale Innovator*innen neue Lösungskonzepte entwickeln. Der Fokus lag dabei auf Gesundheitsversorgung, dem Schutz von benachteiligten Bevölkerungsgruppen, neuen Unterrichtsmodellen und Lehrmitteln, zuverlässigen und leicht zugänglichen Informationen sowie Lösungen für die wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen der Pandemie. Zu den Innovator*innen gehören beispielsweise die spanische Austauschplattform MasQueMakers, die niederländische Organisation Design-a-thon Works, die sich für Kinderbildung einsetzt, sowie das norwegische Konzept für geistige Gesundheit: The Human Aspect.

 

„Als Starting Point for Fashion, also der ersten Anlaufstelle für Mode in Europa, wollen wir Teil der Lösung sein bei der Bewältigung der gegenwärtigen Pandemie. Gemeinsam mit Ashoka konnten wir bereits 30 Social Entrepreneurs dabei helfen, die Krise zu bewältigen. In den vergangenen Monaten haben wir Communities überall in Europa unterstützt, indem wir unsere Zeit, unsere Expertise und unser Netzwerk zur Verfügung gestellt haben. Ich bin stolz darauf, dass wir durch innovative Lösungsansätze bereits Fortschritte sehen und die verheerenden Auswirkungen des Coronavirus eindämmen können. Wir werden Changemakers United auch weiterhin unterstützen, weil wir glauben, dass wir viel erreichen können, wenn wir Unternehmergeist mit sozialer Verantwortung vereinen“, sagt Kate Heiny, Director of Sustainability bei Zalando. „Es beeindruckt mich zu sehen, was möglich ist, wenn starke Partner sich zusammentun“, ergänzt Marie Ringler, Director von Ashoka Europa.


Zu den sozialen Unternehmer*innen gehören David Cuartielles und César García Sáez, die beiden Initiatoren des Coronavirus Makers Forum in Spanien. Das Projekt startete im März 2020 mit dem 3D-Druck von Atemschutzmasken durch freiwillige Helfer*innen. Mittlerweile ist daraus eine globale DIY-Bewegung mit über 20.000 Mitglieder geworden, um Schutzausrüstung für medizinisches Personal und Einsatzkräfte weltweit bereitzustellen. So wurden bereits über eine Million Gesichtsschilde und 475.000 Ohrabdeckungen für eine Druckentlastung beim Tragen von Gesichtsmasken produziert. Heute konzentriert sich die Plattform MasqueMakers auf größere gesellschaftliche Probleme, bei deren Bekämpfung die Potenziale von Gemeinschaften und Technologie genutzt werden sollen. „Zalando hat uns über den gesamten Zeitraum hinweg mit wertvollen Ratschlägen unterstützt. Das hat uns dazu gebracht, nicht nur an die kurzfristige Umsetzung zu denken, sondern auch darüber hinaus. So sind wir zu der Organisation geworden, die wir heute weiter ausbauen“, sagt David Cuartielles, Co-Founder von MasQueMakers.

Porträt von David Cuartielles
David Cuartielles, Co-Founder von MasQueMakers
Jimmy Westerheim spricht vor Publikum
Jimmy Westerheim, Gründer von The Human Aspect


Der norwegische Unternehmer Jimmy Westerheim möchte mit seinem innovativen Konzept The Human Aspect die Stigmatisierung von psychischen Problemen aufbrechen: „Gemeinsam haben wir die Möglichkeit, in Europa positive Veränderungen zu bewirken. Ich bin mir sicher, wir können die psychischen Leiden bewältigen, die mit der Coronavirus-Pandemie zusammenhängen“, sagt Jimmy Westerheim, Gründer von The Human Aspect. Er interviewt Menschen auf der ganzen Welt und spricht mit ihnen über ihre Erfahrungen. Seine Interviewpartner*innen sprechen offen über ihre schwersten Momente und erklären, wie sie diese überwunden und daraus gelernt haben. Über 600 seiner ausführlichen Videointerviews können in 180 Ländern auf verschiedenen Online-Plattformen abgerufen werden. Um die große Bedeutung von geistigem Wohlbefinden und persönlicher Entwicklung innerhalb der Gesellschaft zu vermitteln,  arbeitet Westerheim mit Schulen, Gesundheitsexpert*innen und Arbeitgeber*innen zusammen.


Die Sozialunternehmerin Emer Beamer aus den Niederlanden gibt mit Design-a-thon Works Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren während der weltweiten Schulschließungen und Lockdowns eine Stimme. Ähnlich wie bei Hackathons schließen sich die Kinder in Gruppen zusammen, um sich kritisch mit der Zukunft auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken, in was für einer Welt sie leben möchten. Die bisherige Resonanz ist beeindruckend: Es haben sich Teilnehmer*innen aus Indien, Australien, Peru und den Niederlanden angemeldet. „Wir wollen noch mehr Kindern beibringen, wie wir eine bessere Welt gestalten können. Das ist unser höchstes Ziel und wir haben gerade erst die 100.000er-Marke überschritten“, sagt Emer Beamer, Gründerin von Design-a-thon Works. Mit Programmen in über 40 Ländern hat ihr Team wertvolle Einsichten erhalten, insbesondere bei der Arbeit mit benachteiligten Kindern. Design-a-thon Works stattet Communities mit digitalen Tools aus und initiiert neue Partnerschaften. So soll sichergestellt werden, dass alle Kinder die Möglichkeit haben, etwas zu lernen und ihre eigenen Communities zum Positiven zu verändern.

Emer Beamer im Gespräch mit Kindern
Emer Beamer, Gründerin von Design-a-thon Works

Mit der Initiative Changemakers United (CMU) können Sozialunternehmer*innen aus ganz Europa ihre Lösungskonzepte und Ideen für die Bekämpfung der Pandemiefolgen umsetzen und weiterentwickeln. Bis heute haben 25 Mentor*innen, 15 Unternehmen und 121 Expert*innen die Arbeit der Innovator*innen mit Know-how unterstützt. Beim Changemakers United Online Summit im Mai 2020 konnten mehr als 1.400 Menschen aus fünf Kontinenten der Vorstellung von Innovationen im sozialen Sektor folgen und gemeinsam neue Entwicklungen diskutieren. Changemakers United unterstützt derzeit weltweit 75 Sozialunternehmer*innen aus 34 Ländern. Der kürzlich veröffentlichte Changemakers United Global Report enthält weiterführende Informationen zu den Fortschritten der Initiative.

 

Da sich die Situation rund um die Pandemie stetig weiterentwickelt, verlagert Change Makers United seinen Fokus zukünftig von der individuellen Betreuung hin zur Unterstützung von gemeinschaftlichen Initiativen. Changemakers United schafft eine Plattform, auf der sich Vordenker*innen über Schwierigkeiten und deren Überwindung austauschen können. Dabei geht es um geistige Gesundheit, Bildung, Gesundheitsversorgung und nicht weniger als die Zukunft der Wirtschaftssysteme. „Die Pandemie hat die Schwächen von vielen sozialen Systemen weltweit aufgedeckt“, sagt Marie Ringler, Director von Ashoka Europa. „Viele dieser Schwachstellen haben tiefer liegende Ursachen. Schnelle Maßnahmen können die Probleme zwar verringern, aber nicht beseitigen. Daher  brauchen wir langfristige Lösungsansätze, die die Probleme an der Wurzel packen.“

Über Ashoka

Ashoka ist das weltweit größte Netzwerk von Sozialunternehmer*innen – Menschen, die zukunftsweisende Ideen zur Lösung von akuten gesellschaftlichen Problemen entwickeln und umsetzen. Das globale Netzwerk von Ashoka umfasst heute rund 3.800 Mitglieder in mehr als 90 Ländern. Ashoka sucht und unterstützt weltweit führende Sozialunternehmer*innen und gewinnt neue Erkenntnisse aus ihren innovativen Lösungskonzepten. Mit seiner 40-jährigen Erfahrung setzt Ashoka sich für eine Welt ein, in der jeder Mensch seine Verantwortung wahrnehmen kann. Ashoka will eine Welt erschaffen, in der jede*r in Würde leben und Probleme selbstständig lösen kann, um einen positiven Wandel in der Gesellschaft zu bewirken.

Zalando SE Boiler Plate DE

Über Zalando

Zalando ist Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle. Im Jahr 2008 in Berlin gegründet, bietet Zalando heute mehr als 46 Millionen aktiven Kund*innen in 23 Ländern Produkte aus den Bereichen Bekleidung, Schuhe, Accessoires und Kosmetik. Das Sortiment umfasst weltbekannte, internationale Marken ebenso wie lokale Labels. Unseren Kund*innen bietet die Zalando-Plattform eine Destination für Inspiration, Innovation und Interaktion. Als Europas modischstes Tech-Unternehmen suchen wir laufend nach neuen digitalen Lösungen für jeden Teil des Einkaufserlebnisses – für unsere Kund*innen, Partner und alle anderen Akteure, die Zalando mit uns gestalten wollen. Unsere Vision ist, der Starting Point for Fashion - die erste Anlaufstelle für Mode - und eine nachhaltige Plattform mit einer netto-positiven Auswirkung auf Mensch und Erde zu sein.

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