Adaptive Mode weiter vorantreiben – in Partnerschaft mit Ottobock
Adaptive Mode weiter vorantreiben – in Partnerschaft mit Ottobock
Zalando und Ottobock setzen ihre Zusammenarbeit fort, um behinderte Menschen dabei zu unterstützen, sich selbstbestimmt und stilvoll zu kleiden.
Zalando und Ottobock setzen ihre Zusammenarbeit fort, um behinderte Menschen dabei zu unterstützen, sich selbstbestimmt und stilvoll zu kleiden.
Schätzungsweise 1,3 Milliarden Menschen weltweit – einer von sechs – leben mit einer Behinderung. Dennoch bleibt es eine große Hürde, Kleidung zu finden, die gleichzeitig stilvoll, funktional und erschwinglich ist. Wir sind der Überzeugung, dass Mode für alle da sein sollte und Selbstbestimmtheit, Selbstbewusstsein sowie den individuellen Ausdruck im Alltag fördern muss. Um adaptive Mode in Europa breitenwirksam voranzutreiben, freuen wir uns, unsere Partnerschaft mit Ottobock zu verlängern – einem weltweit führenden Anbieter von Mobilitätslösungen wie Prothesen und Orthesen.
„Echte Glaubwürdigkeit bei inklusivem Design entsteht, wenn man das Richtige auf die richtige Art und Weise tut. Durch die Partnerschaft mit Ottobock erhalten wir Zugang zu fundiertem technischem Fachwissen und wertvollen Einblicken in die Community. So stellen wir sicher, dass unsere adaptiven Modekollektionen direkt auf die tatsächliche Lebensrealität der Menschen eingehen. Diese Zusammenarbeit unterstreicht unser zentrales Leitprinzip, das direkt aus der Community von Menschen mit Behinderungen stammt: ,Nichts über uns ohne uns.‘“ – Jemma Garner, Head of Diversity and Inclusion (D&I) bei Zalando.
Gemeinsam Fortschritt vorantreiben
Seit der Einführung der ersten adaptiven Modekollektionen auf Zalando im Jahr 2022 konzentrieren wir uns darauf, eine Marktlücke zu schließen: Behinderte Kund*innen1 hatten lange Zeit nur begrenzten Zugang zu Kleidung, die Barrierefreiheit, Funktionalität und persönlichen Stil vereint. Heute sind wir stolz darauf, in unserem speziellen Hub für adaptive Mode ein kuratiertes Sortiment von mehr als 800 Artikeln von über 20 Marken anzubieten – zugänglich für unsere mehr als 60 Millionen Kund*innen in 29 Märkten.
Die gemeinsamen Initiativen von Ottobock und Zalando tragen seit 2024 dazu bei, adaptive Mode aus der Nische in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Zalando und Ottobock haben in zahlreichen Projekten zusammengearbeitet, um das Bewusstsein zu schärfen, die Produktentwicklung voranzutreiben und das Design von adaptiver Kleidung sowie Schuhen zu verbessern. Wir sind dankbar für den intensiven Austausch mit der erweiterten Movao-Community von Ottobock im Rahmen von Workshops, tiefgehenden Interviews sowie Umfragen und Studien. Diese Erkenntnisse haben entscheidend dazu beigetragen, unser Verständnis für die Bedürfnisse der Kund*innen zu vertiefen und unseren Ansatz für adaptive Mode maßgeblich zu prägen.
Nicole von Bergen, Head of Global Customer Programs & Product Communication bei Ottobock, bestätigt: „Seit Jahrzehnten helfen wir Menschen dabei, ihre Mobilität und Selbstbestimmtheit durch Prothesen und Orthesen zu verbessern. Zu hören, wie Menschen die lebensverändernde Wirkung adaptiver Mode beschreiben, macht dieses Bild komplett. Es ist inspirierend zu sehen, wie barrierefreie Kleidung sie dabei unterstützt, sich eigenständiger zu kleiden, ihren persönlichen Stil auszudrücken und selbstbewusst am Alltag teilzunehmen.“
Weitere Highlights der Partnerschaft:
1. Mehr inklusive Repräsentation in Medien und Öffentlichkeit:
Durch mehr als zehn Medienformate in ganz Europa hat unsere Partnerschaft dazu beigetragen, die Sichtbarkeit von adaptiver Mode zu erhöhen und den Menschen mit Behinderungen im allgemeinen Modediskurs mehr Gehör zu verschaffen. Ottobock-Markenbotschafter wie Desirée Vila in Spanien, Richard Bionic in Frankreich und Elena Kratter in der Schweiz teilten an der Seite der General Manager von Zalando ihre Lebensrealitäten. Sie zeigten auf, wie adaptive Mode Selbstbestimmtheit, Selbstbewusstsein und den individuellen Ausdruck fördern kann. Der Dialog wurde auf dem Ottobock Media Day 2025 in Berlin fortgesetzt: Dort diskutierte Markus Breitsameter, Designer für Zalandos Eigenmarken, auf einem Panel über die Alltagserfahrungen von Menschen mit Prothesen und Orthesen und erörterte, wie diese wertvollen Einblicke ein inklusiveres Produktdesign maßgeblich prägen.
2. Kund*innenbedürfnisse im Fokus:
Auf der REHACARE 2025 in Düsseldorf traten Ottobock und Zalando in den Dialog mit Verbraucher*innen, um deren Bedürfnisse und Erfahrungen mit adaptiver Mode besser zu verstehen. Über einen interaktiven Messestand steigerte unsere Partnerschaft nicht nur die Bekanntheit von Zalandos adaptivem Sortiment, sondern wir sammelten auch wertvolles Kundenfeedback. Diese Erkenntnisse fließen nun direkt in die zukünftige Entwicklung unserer adaptiven Produkte ein.
Die Eigenmarken von Zalando arbeiten eng mit der Movao-Community von Ottobock zusammen, um Verbraucher*innen durch Anproben von Prototypen bereits in der frühen Produktentwicklung einzubinden. Die frühzeitige Integration dieses Feedbacks trägt maßgeblich dazu bei, inklusivere und funktionalere Designs zu entwerfen. Ein konkretes Beispiel: Auf Basis der Rückmeldungen aus der Community haben wir uns entschieden, Magnetverschlüsse in Teilen unserer adaptiven Sportbekleidung durch alternative Verschlusssysteme zu ersetzen, um technische Störungen bei vernetzten Prothesen auszuschließen.
3. Design Academy – ADAPT:
Mit der von Zalando und VORN gemeinsam ausgerichteten Design Academy hat unsere Partnerschaft dazu beigetragen, die nächste Generation von Modedesignern zu inspirieren, Barrierefreiheit und Inklusion als festen Bestandteil in den Designprozess zu integrieren. Mehrere Ottobock-Markenbotschafter*innen brachten während des gesamten Programms ihre Lebensrealitäten ein und unterstützten die teilnehmenden Designtalente dabei, kreative und gleichzeitig funktionale Kleidung für Menschen mit Behinderungen zu entwerfen. Seinen Höhepunkt fand das Programm in der Präsentation von zehn Final-Kollektionen während der Berlin Fashion Week im VORN-Atelier im Bikini Berlin.
Die Zukunft unserer Zusammenarbeit
Im Zuge unseres Engagements werden wir inklusive Kollektionen weiterhin testen, optimieren und skalieren. Der direkte Austausch mit Testpersonen aus der Movao-Community von Ottobock ermöglicht es unseren Produktteams, die Funktionalität der Artikel kontinuierlich zu verbessern – von speziellen Passformen für Prothesen und Orthesen bis hin zu Schuhen mit einfach bedienbaren Verschlüssen. Gemeinsam wollen wir weitere Marken der Branche dazu inspirieren, diesen Weg mit uns zu gehen und Mode für alle Menschen wirklich barrierefrei zu machen.
Die „Dear AI“-Kampagne von Ottobock zeigt zudem, wie Inklusion auch die Entwicklung neuer Technologien prägen kann. Durch Open-Source-Datensätze, die Menschen mit Amputationen und angeborenen Gliedmaßenfehlbildungen zeigen, zielt die Initiative auf eine authentischere Darstellung in KI-generierten Inhalten ab. Auch wir bei Zalando arbeiten derzeit an einem ethischen und operativen KI-Rahmenwerk für die Erstellung kreativer Inhalte. Weitere Details dazu folgen in Kürze.
Entdecke das Sortiment:
Entdecke unsere gesamte Kollektion und erfahre mehr über die barrierefreien Designmerkmale in Zalandos Hub für adaptive Mode.
1 Zalando hat sich bewusst für die Verwendung von „disability-first“-Sprache entschieden, wenn es sich auf behinderte Menschen bezieht. Diese Entscheidung basiert auf einer Zusammenarbeit mit der Beratungsfirma All is for All, die von behinderten Menschen betrieben wird, sowie einer umfangreichen Kund*innenbefragung. Wir erkennen an, dass „people-first“-Sprache (z. B. „Menschen mit Behinderung“) ebenfalls häufig verwendet wird.
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