Christofer, 33, aus Lund

Kreislaufwirtschaft verstehen und leben.
Alten Kleidern ein neues Leben schenken.

Fashion
Nachhaltigkeit

Christofer ist Software Developer und lebt in Lund, Schweden, zusammen mit seiner Freundin und dem gemeinsamen Hund. An den Kleidungskauf geht er eher strategisch heran, als sich von impulsiven Entscheidungen leiten zu lassen. Christofer vergleicht verschiedene Angebote, um die perfekte Kombination aus hoher Qualität und niedrigem Preis zu finden.

Christofer, beschreibe uns mal deinen Modegeschmack.

Ich bin gerade dabei, meinen Stil neu zu definieren. Ich habe zum Beispiel ein paar verspieltere Teile mit auffälligen Mustern zu meiner Garderobe hinzugefügt. Ralph Lauren und John Hendrick gehörten zu meinen Lieblingsmarken.

Was für ein Shopping-Typ bist du?

Ich bin ein logischer Käufer. Meistens weiß ich ganz genau, wonach ich suche. Dann stelle ich sicher, dass ich die besten Angebote finde, indem ich mehrere Websites nach Sales und Rabatten durchsuche.

Ist es dir wichtig, dass deine Kleidung nachhaltig produziert wurde?

Ich bin beim Einkaufen eher von dem Wunsch getrieben, gut auszusehen, als etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Nachhaltigkeit ist kein Thema, das ich beim Shoppen priorisiere. Dafür versuche ich, in anderen Bereichen meines Lebens nachhaltig zu handeln. Ich besitze zum Beispiel kein Auto. Allerdings habe ich mich vor Kurzem über die Prinzipien einer Kreislaufwirtschaft informiert, was mich dazu inspiriert hat, viele meiner Kleidungsstücke zu spenden in der Hoffnung, dass andere Menschen noch einen Nutzen aus ihnen ziehen können.

Hast du denn schon mal Kleidung von einer nachhaltigen Marke gekauft?

Ich besitze ein Paar Jeans von einer nachhaltigen Marke. Aber ich gebe zu, das war nicht der Kaufgrund. Mir hat die Qualität einfach zugesagt. Ich vertraue Marken, die sich als nachhaltig ausgeben, eh nicht so richtig.