„The Spaces That Made Us“: Zalando stellt physische Orte der queeren Community in den Mittelpunkt seiner Pride-Kampagne

Vom Berliner CSD über interne Dialoge bis hin zu lokalen Guides durch europäische Metropolen: Wie Zalando seine Inklusionsstrategie 2026 in die Praxis umsetzt.

13. August 2026
Blog

Eine Stadt wird von den Orten geprägt, an denen Menschen echte Zugehörigkeit spüren. Pride spiegelt Zalandos Strategie für Vielfalt und Inklusion (D&I) im globalen Marketingkalender wider. Von Mai bis September rückt Zalando das Leben, die Mode, die Herausforderungen, die Feste und die Kultur der queeren Community in ganz Europa in den Mittelpunkt. Das Engagement zeigt, wie Zalando das Versprechen „Inclusive by Design“ in die Tat umsetzt – und das Potenzial der eigenen Mitarbeiter*innen, der Plattform und der gesamten Branche freisetzt.

Bevor der Blick auf die europäischen Aktivitäten dieses Jahres fällt, gelten die Gedanken all jenen, die von dem gewaltsamen Vorfall bei der Parade zum Christopher Street Day (CSD) im Juli in Berlin betroffen waren. Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Opfern, ihren Angehörigen und allen, die durch diesen Angriff verletzt wurden. Aus Respekt vor den Teams, die die Pride-Kampagne zum Leben erweckt haben, und um den unerschütterlichen Geist der LGBTQIA+-Community zu ehren, teilt Zalando diesen Überblick, um den Zusammenhalt und die geschützten Räume zu feiern, die ihn bewahren.

Verankert in Haltung und Community

Aufbauend auf früheren Pride-Initiativen wie Their Time (2024) und Mother Tongue (2025) stellt die Kampagne 2026 – The Spaces That Made Us – die fundamentale Bedeutung physischer queerer Räume in den Fokus. Solche geschützten Orte, die aus der Community heraus entstehen oder ihr dienen – wie kieznahe Cafés, Buchhandlungen, Galerien, Bars und Clubs –, können Leben verändern. Es sind Orte, an denen Menschen ihre gewählte Familie finden, ihren ersten Kuss erleben und sich ohne Angst frei entfalten.

Um diese Zufluchtsorte zu würdigen, hat Zalando eine Reihe poetischer Liebesbriefe von Wegbereiter*innen der Community ins Leben gerufen: mit Schauspieler*in Kizzy Edgell, Performer*in Tom Rasmussen sowie DJ und Produzent*in Emerald Rose Lewis. Alle bringen ihre persönlichen Erfahrungen in die Kurzfilme ein und interviewen sich gegenseitig im Format „Between Takes“. Diese gemeinsamen Momente der Selbstdarstellung und Zugehörigkeit verleihen den Filmen eine besondere Authentizität und emotionale Tiefe.

Der Cast und das Kreativteam stellten gemeinsam sicher, dass jeder Aspekt der Kampagne tief im authentischen Storytelling der LGBTQIA+-Community verwurzelt ist. Das unterstreicht Zalandos Anspruch auf echte Repräsentation und Inklusion: entwickelt mit der Community, von der Community und für die Community. Die Kampagne entstand erneut in Zusammenarbeit mit Regisseur Matt Lambert. Zusammen zeichnen die Filme das Bild eines „Ortes, der bleibt“ – der Erkenntnis, dass die drinnen erlebte Freiheit mit in den Alltag genommen werden kann, um gestärkt durchs Leben zu gehen.

Durch den Fokus auf den Schutz und das Feiern dieser Räume nutzt Zalando seine Plattform, um den Stimmen und Botschaften queerer Communities mehr Gehör zu verschaffen.

Lokale Verbindung stärken: we are village / queer matters

Um die Botschaft lokal zu verankern, hat Zalando mit einem inspirierenden Netzwerk queerer Creator*innen in Paris, Amsterdam, Berlin und Madrid zusammengearbeitet. Gemeinsam feiern sie die Orte, die ihre Identität, ihre Communities und ihre gewählten Familien geprägt haben. In kurzen persönlichen Guides unter dem Titel „The Spaces That Made Me“ stellen sie die Bars, Buchhandlungen, Parks oder Treffpunkte im Kiez vor, die ihre Städte für sie zu einem Zuhause machen. Zudem setzen wir unsere langjährige Partnerschaft mit der Helsinki Pride Community fort.

Am Hauptsitz in Berlin veranstaltete Zalando eine interne Kick-off-Party unweit der Zentrale, präsentierte die Pride-Kampagne in einem Online-Talk für das gesamte Unternehmen und nahm erneut mit einem offiziellen Zalando-Truck an der jährlichen CSD-Parade teil. Unter dem Berliner Motto „Haltung ist hot“ feierten Mitarbeiter*innen von Zalando gemeinsam mit tausenden Teilnehmer*innen die Vielfalt. Ein großer Dank gilt dem Kernteam der „Pride at Zalando” Employee Resource Group (ERG) sowie allen Freiwilligen, die solche Community-Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Pride-Saison organisieren. Ihr ganzjähriges Engagement schafft ein offenes Umfeld, in dem sich LGBTQIA+-Kolleg*innen und Allies zugehörig und ganz sie selbst fühlen können.

Als Unternehmen ist es Zalando wichtig, dass Taten auch über Kampagnen hinaus Wirkung zeigen und echten gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. Hier kommt we are village / queer matters ins Spiel – ein in Berlin-Schöneberg ansässiger gemeinnütziger Verein und Community-Hub.

we are village (oder the village, wie es in der Community genannt wird) fungiert als essenzieller dritter Ort – ein geschützter Raum zwischen dem eigenen Zuhause und dem öffentlichen Leben. Hier kann sich die queere Community ohne Druck vernetzen, beispielsweise bei Workshops, Kursen, Kunstausstellungen und gemeinsamen Naturspaziergängen. Indem Zalando diese Arbeit über die eigenen Kanäle sichtbar macht und finanzielle Unterstützung leistet, trägt das Unternehmen dazu bei, die physische Infrastruktur zu schützen, die queere Kultur lebendig hält.

Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, die ihre Welt geöffnet und die Communities geteilt haben, die sie täglich inspirieren. Die Videoserie und weitere Details sind ab sofort auf der Zalando Pride-Kampagnenseite zu finden.