Wie unsere globale Lieferkette funktioniert

Eine globale Lieferkette bringt Herausforderungen mit sich, denen wir uns im Zuge unserer unternehmerischen Verantwortung annehmen.

Wie sehen die verschiedenen Schritte in unserer internationalen Lieferkette aus?

Zunächst erhalten wir Produkte von Fremd- sowie unseren Eigenmarken. Diese werden in unsere Logistikzentren transportiert und dort gelagert. Ist einer unserer Kunden fündig geworden, liefern Distributionspartner die Wunschprodukte so schnell wie möglich an unsere Kunden. Sämtliche betrieblichen Aktivitäten, die unser Logistiknetzwerk ergänzen – etwa Technologie, Marketing und Kundenservice – werden als Unternehmens- funktionen zusammengefasst.

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Unser Modeangebot wird sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt.

Unsere Verantwortung in der Lieferkette

Eine globale Lieferkette birgt Herausforderungen – vor allem im Hinblick auf Menschenrechte, Arbeitsbedingungen und Umweltschutz. Wir arbeiten kontinuierlich daran, den Einfluss unseres Unternehmens in diesen Bereichen besser zu verstehen. Damit uns das gelingt, versuchen wir wichtige Fragen zu beantworten und passende Lösungen zu finden, um unserer Verantwortung in der Lieferkette gerecht zu werden. Wir verfolgen dabei einen unterschiedlichen Ansatz für Fremd- und Eigenmarken. Besonders großen Einfluss haben wir bei letzteren, da wir hier in direkter Verbindung mit unseren Lieferanten in den Beschaffungsländern stehen.

 
Unser Einfluss auf die Fremdmarken ist zwar geringer, dennoch setzen wir uns auch dort für eine Verbesserung der Bedingungen in der Wertschöpfungskette ein. Dazu gehört etwa das Definieren von Mindeststandards für Themen wie Produktsicherheit, Tierschutz und Arbeitspraktiken oder das Bereitstellen eines Verhaltenskodex für unsere Geschäftspartner.
Mit manchen unserer Drittmarken arbeiten wir sehr eng zusammen und tauschen Erfahrungen aus. So können wir voneinander profitieren und gemeinsam Lösungen für eine nachhaltigere Online-Modebranche finden.

Unsere Eigenmarken

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Wir treffen fundierte Entscheidungen, um unseren Kunden ein kuratiertes Sortiment bieten zu können.

Unsere Eigenmarken arbeiten eng mit ihren Lieferanten und deren Fabriken zusammen, um sicherzustellen, dass Produkte ethisch unbedenklich beschafft werden und unseren Qualitätsansprüchen entsprechen. Alle Lieferanten und ihre Fabriken sind verpflichtet, unseren Verhaltenskodex zu unterzeichnen. Er orientiert sich an den Grundsätzen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) sowie dem Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (International Labour Organization, ILO). Unser Ethical-Trade-Team überprüft von Deutschland aus sowie vor Ort persönlich oder gemeinsam mit Partnern, ob unsere Erwartungen auch in den Folgejahren eingehalten werden. Zudem schult das Team regelmäßig Einkäufer und andere Kollegen, die durch ihren direkten Kontakt ebenfalls Einfluss darauf nehmen, dass unsere Vorgaben für gute Arbeitsbedingungen eingehalten werden.

Angefangen bei uns: nachhaltig verbessern

Es ist unser Verständnis, dass bessere Arbeitsbedingungen in den Beschaffungsländern nicht allein durch stetige Kontrollen gesichert werden können. Vielmehr bedarf es umfassender Unterstützung unsererseits und durch unabhängige lokale Partner vor Ort. Daher führen wir regelmäßig Workshops mit Lieferanten durch, in denen die Bedeutung von ethischen Standards, unseren Anforderungen sowie gegebenenfalls fabrikspezifische Verbesserungsvorschläge thematisiert werden. Überdies haben wir basierend auf unseren Länderrisikokategorien ein Programm entwickelt (Factory Improvement Program), welches Fabriken in den verschiedenen Produktionsländern über kritische Themen informiert und an Verbesserungen vor Ort arbeitet.

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