zImpact Hackathons - Zwei Arbeitstage für den Change

Zalando SE Newsroom Story Tabitha Swanson

So fördern Zalan.doers mehr Transparenz in der Modeindustrie

Um mit der Leidenschaft, Power und dem Technologiewissen vieler Mitarbeiter die Transparenz in der Wertschöpfungskette Schritt für Schritt zu verbessern, hat Zalando drei zImpact Hackathons innerhalb weniger Monate unterstützt, die auf genau das Thema konzentriert waren. Gemeinsam mit zwei Kollegen hat unsere Produktdesignerin Tabitha Swanson für beide Tage die Möglichkeit genutzt, ihre Arbeitszeit für soziales Engagement zu spenden, viel bewegt und auch gelernt.
In einem bunt gemischten Team von Fachleuten aus IT, Nachhaltigkeit oder dem Lieferkettenbereich und von Unternehmen wie Zalando, VW und adidas haben die beteiligten Personen dem Berliner Startup Circular.Fashion wichtigen Support gegeben. „Ein super interessantes Unternehmen, dessen Arbeit wichtig ist für die Modeindustrie, weil es die Möglichkeit schafft, die Geschichte aller verwendeten Materialien in einem Kleidungsstück so weit wie nur möglich zurück zu verfolgen“, findet Tabitha.  

Circular.Fashion will die textile Kreislaufwirtschaft vorantreiben und hat dafür eine Software entwickelt. Innerhalb des sogenannten „Extended Closed Loop System“ werden alle Akteure – von Lieferanten über Designer, Einzelhandel, Wiederverwerter bis zum Kunden – vernetzt und mit allen notwendigen Informationen versorgt. Unter Berücksichtigung der Anforderungen von Recycling-Unternehmen in der Entwurfsphase kann jedes Kleidungsstück so hergestellt werden, dass es am Lebensende entweder recycelbar oder biologisch abbaubar ist. Zur Verfügung gestellt werden die Informationen unter anderem über Circular.Fashion.ID Codes, die in der Kleidung eingenäht und dann einfach gescannt werden können.

Zalan.doers Hackathon
Zalan.doers Hackathon

„Die größte Herausforderung, vor die wir während des ersten Hackathons im April gestellt wurden, war, all die verfügbaren Informationen in einem digitalen Designsheet so zugänglich zu machen, dass angemeldete Nutzer, vom Designer bis zum Recycling-Unternehmen, sich schnell und gut zurechtfinden“, erzählt die Zalan.doerin.
 

„Aus eigener Kraft hätte Circular.Fashion dieses Problem so schnell nicht lösen können. Dass ich mit meinem Wissen als UX und UI Designerin helfen und dieses Unternehmen einen großen Schritt voranbringen konnte, freut mich riesig. Über die eigentliche Aufgabe hinaus konnten wir zeigen, wie der Kontakt mit Zulieferern und ein paar organisatorische Dinge verbessert werden können. Ich denke, dass wir eine positive Grundhaltung vermitteln konnten. Nach dem Motto: Keine Herausforderung ist zu groß. Man muss nur einen Schritt nach dem anderen gehen, dann ist alles machbar.“

Zalan.doers Hackathon

Ende August traf Tabitha beim zweiten zImpact Hackathon in Berlin wieder auf das innovative Start-up. „Ich habe darauf gehofft, wir hatten immer wieder Kontakt zwischendurch und im Gegensatz zum ersten Hackathon habe ich inzwischen viel mehr Hintergrundwissen. Der Tag war genauso dynamisch und energiegeladen wie beim ersten Mal, aber größer, mit viel mehr Teilnehmern. Diesmal hatte ich keine Design-Aufgabe. Ich war verantwortlich, das Team auf Kurs zu halten, um das nächste große Ziel zu erreichen: Endkunden über einen eingenähten QR Code durch all die Informationen zu führen, die es zum Kleidungsstück gibt. Wir haben Personas entwickelt und eine tolle Benutzeroberfläche gestaltet, wir haben uns die gesamte Nutzerreise  angeschaut und eine Geschichte entwickelt, die erzählt, wie der Stoff an den Ort gekommen ist, an dem der Kunde ihn gerade in der Hand hält.“ Ein weiterer Vorteil: Käufer sehen, wie und wo die Kleidung recycelt werden kann bzw. welche Second-Hand Shops die Waren annehmen.

„Mir war um ehrlich zu sein nicht bewusst, durch wie viele Hände ein Stück Stoff oder ein Kleidungsstück geht, bevor es im Geschäft landet. Inzwischen suche ich meine Kleidung noch viel bewusster aus“, gesteht Tabitha. Die Energie, mit der kleine Unternehmen wie Circular.Fashion versuchen, die Welt ein bisschen besser zu machen, hat sie inspiriert und motiviert. „Für mich ist es nur ein bisschen Zeit, die ich spende. Aber für sozial engagierte Unternehmen, die meine Arbeit brauchen um voranzukommen, ist es ein Riesengewinn. Ich bin im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei.“