Das neueste Mode-Buzzword: Bienen

Wir stellen vor: Zalandos kleinste Angestellte

Von der Umstellung auf grüne Energie an allen deutschen Standorten bis hin zur Zusammenarbeit mit “Fashion for Good” ist Zalandos Engagement für eine grünere und verantwortungsvollere Branche größer denn je. Manche Initiativen sind jedoch kleiner - so groß wie eine Biene.

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An Zalando-Standorten in Erfurt and Berlin leben ungefähr 110.000 Bienen.

Am 20. Mai feierten Naturfreunde den Weltbienentag und bei Zalando freuen wir uns, unsere fleißigen Nachbarn zu begrüßen. An unseren Standorten leben etwa 110.000 Bienen, ein Teil davon in unserem Fulfillment Center in Erfurt, wo der Imker und Sicherheitsmanager Thomas Wagner dafür sorgt, dass die Bienenstöcke brummen. "Honigbienen, Wildbienen und andere Insekten sichern das Überleben und die Vielfalt unserer Flora. Deshalb ist es auch mein persönliches Anliegen, ihnen den notwendigen Lebensraum für ihre Arbeit zu geben", sagt Thomas.
Am Standort Erfurt gibt es auch Vogelnistkästen und ein Insektenhotel. Weitere 40-50.000 Bienen leben in Berlin, je nach Jahreszeit. Hier sorgt die Produktmanagerin und Imkerin Ines Raub dafür, dass sie gut versorgt und in der Lage sind, ihre wichtigen Aufgaben zu erfüllen. Dazu gehört auch die Reproduktion von 80% der Pflanzen und landwirtschaftlichen Kulturen: Daran sollte man denken, wenn man den Spargel dieser Saison genießt.

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In unserem Berliner Büro in der Zeughofstraße stellt Produktmanagerin und Imkerin Ines Raub sicher, dass unsere winzigen Kollegen glücklich sind.
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Security Manager und Imker Thomas Wagner kümmert sich um die Bienen am Zalando Fulfillment Center in Erfurt.

Als Ines von Zalandos Engagement hörte, bot sie ihre Unterstützung als Imkerin an. Fünf Minuten später erhielt sie eine positive Antwort. Wir sind nicht die einzigen, die sechsbeinige Mitarbeiter im Team willkommen heißen. Es ist ein Trend unter progressiven Unternehmen und preisgekrönten Start-ups weltweit, um die Moral zu stärken, der Umwelt zu helfen und das Bewusstsein zu schärfen. Fast die Hälfte der 582 deutschen Bienenarten ist gefährdet und seit 1991 ist die Population um 70 % zurückgegangen. Städtische Initiativen wie diese wollen helfen und es gibt auch Vorteile für beide Seiten, sagt Ines. "In der Arbeitsumgebung Natur zu erleben, kann den Kopf frei machen und Raum zum Atmen geben. Darüber hinaus haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, sich über Meetings und Projekte hinaus zu vernetzen. Kaum vorzustellen, wie viele Gespräche ich schon darüber geführt habe, warum ich Imkerin bin.”

Ines informiert alle Interessenten für den Honig schnell darüber, dass für sie die Bienen immer an erster Stelle stehen. "Ich verfolge einen nachhaltigen Weg der Bienenzucht, um den Bienen ein Verhalten zu ermöglichen, das so natürlich wie möglich ist. Das bedeutet, dass sie ihren Honig so verwenden, wie es die Natur beabsichtigt: um sie durch den Winter zu begleiten. Wenn sie sehr fleißig waren, kann ich manchmal zwei oder drei Kilo Honig mitnehmen, die ich zwischen mir und den Helfern verteile. Es ist ein Berufsvorteil!"

Auf die Frage, wie die Bienen ihr neues Zuhause auf einem Dach südlich der Spree finden, versichert Ines: "Sie lieben es. Beide Bienenstöcke haben den Winter überstanden und entwickeln sich besser als erwartet. Ich bin wirklich begeistert."


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