“Das ganze Leben in einer Zalon-Box

Zalando SE Zalon Olivia Seth

Unsere Expertin erklärt uns, wie Zalon den Scandi-Style mit lokalen Marken und nordischem Know-How umsetzt

Es ist ein sonniger Frühlingstag, an dem wir Olivia, eine von 700 Zalon-Stylistinnen und -Stylisten, treffen. Olivia ist seit Ende 2018 Teil des Zalon-Teams und versorgt seitdem schwedische Kundinnen und Kunden mit personalisierten Looks aus dem Sortiment von über 400.000 Produkten auf Zalando. Zalon, der persönliche Styling-Service von Zalando, startete 2015 in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz und expandierte später in die Niederlande (2016) und Belgien (2017). Ende 2018 folgte die Expansion nach Schweden. Ein aufregender Schritt sowohl für Zalon als auch für unsere schwedischen Kunden und ein weiterer Beweis dafür, dass der Scandi-Style auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird.

Olivia, erzähl’ uns doch etwas über dich und was du bei Zalon machst.

Ich komme ursprünglich aus Stockholm und bin vor sechseinhalb Jahren nach Berlin gezogen. Vor fünf Monaten wurde ich dann Teil von Zalon und war happy, als ich gehört habe, dass Zalon nach Schweden expandiert. Das hat perfekt gepasst. Das Styling bei Zalon findet auf einer sehr persönlichen Ebene statt. Das ist es, was ich daran so liebe: Kundinnen und Kunden kennenzulernen und dann in der Lage zu sein, sie passend zu ihrer Persönlichkeit einzukleiden. Für mich ist es dabei wichtig, den Kunden zu zeigen, dass ich auf ihre Bedürfnisse eingehe.

Scandi-Style ist ein aktuelles Thema in der Mode. Was macht es so spannend?

Der Trend startete ungefähr zu der Zeit, als ich nach Berlin gezogen bin – es begann vor allem mit finnischem Design. Es folgten dann schwedische Marken. Ich denke, besonders das einfache und klare Design gefällt den Leuten. Für mich als Schwedin ist es jedoch schwer zu verstehen, warum [lacht]. Für mich war es immer die Norm.

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Wie würdest du den skandinavischen Style in drei Worten beschreiben?

Minimalistisch, natürlich und in kühlen Farben. Jedes Mal, wenn ich nach Stockholm fliege, fällt mir auf, wie “clean” alles ist. Auf eine natürliche Art und Weise. Raffiniert und stilvoll, jedoch nicht zu gezwungen.

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Wenn du Outfits für Zalon Kunden zusammen stellst, gibst du ihnen dann einen nordischen Twist?

Auf jeden Fall! Und obwohl ich aus Stockholm komme, style ich nicht nur Leute dort. Ich muss auch über den Tellerrand schauen und wissen, was andere Schweden wollen. Hier kommt das Gespräch mit den Kunden ins Spiel. Ich habe zum Beispiel viele Kunden, die eher ländlich leben, also muss ich praktisch denken, wenn ich sie style. Oder ich habe Kunden, die gerade ihr drittes Kind bekommen haben oder nach dem Mutterschaftsurlaub wieder an die Arbeit gehen; man muss wirklich herausfinden, was die jeweiligen Bedürfnisse sind. Das ganze Leben einer Person kann in dieser Zalon-Box dargestellt werden. Je mehr Informationen ich vom Kunden bekomme, desto einfacher ist es.

Gibt es Marken, für die du dich besonders interessierst?

Ich mag raffinierte und anspruchsvolle Looks, die gut sitzen und elegant aussehen. Dazu zähle ich etwa Filippa K. Weitere Kundenlieblinge aus dem Norden sind Kaffe und HOPE.

Welche anderen Trends könnten innerhalb der nordischen Länder wichtiger werden?

Momentan sehe ich in der nordischen Mode den Trend zu mehr Farben und verspielten Mustern. Es war lange ein Markenzeichen der skandinavischen Mode, sehr nüchtern und minimalistisch zu sein, doch jetzt gibt es vermehrt Ausdrucksstärke und Kontraste.

Außerdem freue ich mich, wenn schwedische Marken fortschrittlicher werden, was nachhaltige Mode anbetrifft. Ein gutes Beispiel dafür ist Filippa K, die innovative Ideen entwickeln, um Nachhaltigkeit in das Unternehmen zu integrieren.

 

Wie ist es als Stylistin, selbst im Zalando Fashion Store shoppen zu können?

Ich muss mich zusammenreißen [lacht]. Ich füge sehr viele Artikel, die ich für Styles von Kunden verwende, auch zu meiner eigenen Wishlist hinzu. Aber selbst, wenn ich die Artikel am Ende nicht kaufe, macht es mich glücklich, sie für jemand anderen ausgesucht zu haben.

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