Wie Zalando zur Online-Plattform für Mode in Europa wird

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2008 startete Zalando als Onlineshop für Schuhe. Mit den Jahren haben wir unser Geschäft stets weiterentwickelt und Anfang 2015 unsere Plattformstrategie präsentiert: Als Onlineplattform für Mode wollen wir alle Player im Modegeschäft miteinander verbinden. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir mittlerweile einige Services entwickelt und in Zukunft werden weitere folgen. Auf unserer Presseveranstaltung Zalando Playday im vergangenen März hat Robin Wauters von Tech.eu die beiden Zalando Gründer Robert und David zu Zalandos Plattformstrategie befragt.

Robin: Wofür steht die Zalando Plattformstrategie eigentlich?
David: Bei unserer Plattformidee geht es darum, Menschen und Mode miteinander zu verbinden. Wir wollen die Modemarken darin unterstützen, ihr digitales Geschäft weiterentwickeln und verbessern zu können. Gleichzeitig entwickeln wir Produkte, die Konsumenten neue, aufregende Modeerfahrungen ermöglichen, besonders für den Mobilbereich.

Robert: Wenn man Menschen mit Mode verbinden will, gibt es da natürlich außer Marken und Konsumenten noch einige weitere Instanzen, die eine Rolle spielen. Ein gutes Beispiel sind Stylisten, die Beratung in Sachen Mode und ganzen Outfits anbieten. Mithilfe unserer Plattform verbinden wir sie mit Konsumenten, die online nach Styling-Rat suchen. So einen Service bieten wir bereits mit unserem Curated Shopping Angebot Zalon an. Wir denken darüber aber weit hinaus, wollen neue Wege gehen und alle im Markt verbinden - sei es Retailer, stationäres Ladengeschäft, Advertising-Agenturen, Logistiker, App-Programmierer und viele mehr.

Robin: Inwieweit hilft Zalando als Online-Plattform stationären Händlern dabei, online zu gehen?
David: Wir wollen Marken darin unterstützen, ihre digitalen Strategien zu entwickeln. Mit Zalando Media Solutions machen wir beispielsweise unsere jahrelange Erfahrung im data-driven Advertising auch für Partner zugänglich und ermöglichen es ihnen, stets den richtigen Konsumenten zu erreichen. 
Ein sehr wichtiger nächster Schritt ist die Integration des Offline-Sortiments auf der Zalando Plattform. Durch die Anbindung stationärer Geschäfte bekommen unsere Kunden Zugriff auf Produkte aus lokalen Stores und können sie via Zalando erwerben. Geliefert wird dann direkt aus dem Ladengeschäft.

Robin: Welchen Einfluss hat der Wandel von Online Shop zu Online Plattform auf die Geschäftsstruktur von Zalando?
Robert: Mit dem Wandel zur Plattform hat Technologie für uns enorm an Bedeutung gewonnen. Um uns als Plattform zu etablieren, brauchen wir nicht nur ein paar mehr Tech-Talente, sondern Tausende. Damit uns das gelingt, haben wir die Arbeitsstrukturen bei Zalando Tech geändert. Sie basieren jetzt auf dem Konzept von Radical Agility und befähigt unsere Team, autonomer zu arbeiten und wichtige Entscheidungen selbst zu treffen. So bleiben wir schnell und flexibel. Das macht nicht nur unsere Arbeit effektiver und effizienter, sondern Zalando zu einem aufregenden Arbeitsplatz und wird uns dabei helfen, die erste Anlaufstelle in Europa für den Tech-Nachwuchs zu werden.

Das komplette Video von der Diskussion gibt es hier.

Mehr Informationen zu Zalando Brand Solutions sowie zum Zalando Partner Programm gibt es hier. Wie Zalando seine Markenpartner in Sachen Marketingaktivitäten unterstützt kann man hier nachlesen.