Mit unseren Eigenmarken ein Zeichen setzen

Francesca Stenschke, Lead Textile Buyer

Zalando SE Sustainability Progress Report 2020 Francesca Stenschke

Als Lead Textile Buyer  für die Eigenmarken von Zalando ist Francesca Stenschke maßgeblich in die Herstellung vieler Artikel eingebunden, die die Kund*innen auf unserer Plattform sehen. Im vergangenen Jahr ist das Thema Nachhaltigkeit für ihre Tätigkeit immer wichtiger geworden. Sie arbeitet aktuell daran, ZIGN zur wichtigsten nachhaltigen Eigenmarke von Zalando zu machen. 

„Nachhaltigkeit ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken“, sagt sie. „Ich arbeite mit verschiedenen Stakeholdern im Unternehmen zusammen. Alle bringen etwas mit ein – von der Beschaffung der Rohstoffe bis hin zu Design und Produktion.“

Der Umstieg von Better Cotton zu Bio-Baumwolle für die Produktion einiger Damenkollektionen gehört sowohl bei ZIGN als auch bei unseren anderen Eigenmarken aktuell zu den wichtigsten Themen.

„Im letzten Jahr haben wir entschieden, die Produktion unserer Jersey-Stoffe ab der Frühlings- und Sommerkollektion 2021 komplett auf Bio-Baumwolle umzustellen. Zusätzlich haben wir bei ZIGN sehr strenge Anforderungen hinsichtlich des Anteils an recyceltem Polyester und Strickfasern. Außerdem  nutzen wir zunehmend natürliche Farbstoffe.“ 

Zalando SE Sustainability Progress Report 2020 Francesca Stenschke

Zalando hat klare Vorgaben dazu entwickelt, welche Optionen als jeweils nachhaltiger einzustufen sind - eine Grundvoraussetzung für die Eigenmarke ZIGN Hierbei geht es um den Mindestanteil nachhaltigerer Fasern in einem Produkt sowie um die Einhaltung ethischer Standards in den Fabriken. 

Francesca stimmt den gesamten Prozess eng mit den Lieferant*innen ab, von den Preisen über Produktionszeiten bis hin zu den Stoffen. Dabei ist sie bemüht, transparente und gleichwertige Kommunikationskanäle herzustellen. Die hauptsächlich in Bangladesch und China ansässigen Lieferant*innen müssen das Facility Environmental Module des Higg Index abschließen und ihre Ergebnisse mit Zalando teilen. So weisen sie den Umstieg auf eine nachhaltigere Produktion nach. 

Doch Francesca will die Unternehmensziele nicht nur erfüllen, sondern übertreffen:
„Es ist meine persönliche Herausforderung, immer einen Schritt voraus zu sein. Es ist gut, sich selbst zu fordern, um das nächste Level zu erreichen. Und ich habe die Möglichkeit, für unsere Eigenmarken Entscheidungen zu treffen, die einen echten Unterschied bewirken können.“
Im kommenden Jahr plant Francesca gemeinsam mit den zahlreichen Teams der Eigenmarken, den Anteil an Bio-Baumwolle und weiteren nachhaltigeren Fasern weiter zu erhöhen. Darüber hinaus will sie sicherstellen, dass die internen Prozesse bei Zalando so effizient wie möglich laufen, um den Materialverlust so gering wie möglich zu halten.
„Ich versuche, Prozesse zu optimieren und mehr Innovation einzubringen. Dabei nehme ich das Feedback meiner Kolleginnen und Kollegen und weiterer Beteiligter mit auf.“

Im letzten Jahr hat Zalando Private Labels gemeinsam mit Fashion for Good und circular.fashion die “redeZIGN for Circularity”-Kollektion entwickelt. Besonderes Feature ist ein QR-Code, mit dem wir unseren Kund*innen zusätzliche Produktinformationen und somit mehr Transparenz anbieten. Hierzu gehören auch Angaben zu Tausch- und Recyclingoptionen. „Das Team für die Damenkollektion hat drei Styles produziert und das Team für die Herrenkollektion zwei“, berichtet Francesca. „Diese Initiativen schärfen das Bewusstsein für das Thema Recycling. Wir stehen erst ganz am Anfang eines spannenden Weges.“