Fünf überraschende Hacks zum Nachmachen

Wir sollten alle dazu beitragen, unseren ökologischen Fußabdruck als Gesellschaft zu verringern – hier sind ein paar kleine Veränderungen, an die du bisher vielleicht nicht gedacht hast

Vor dem Waschen: Reißverschluss schließen

 

Ein einfacher Weg, Kleidungsstücke nachhaltiger zu machen, ist, sie länger zu tragen. Damit sie möglichst lange wie neu aussehen, sollten sie schonend gewaschen werden. Temperaturen über 30 °C sollten vermieden, Reiß- und Klettverschlüsse geschlossen, Knöpfe zugeknöpft und empfindliche Teile auf links gedreht werden. So verfangen sich harte und spitze Elemente der Kleidung nicht so leicht in anderen Kleidungsstücken oder der Waschtrommel. Zusätzlich können empfindliche Teile in einem Wäschebeutel oder einfach in einem Kopfkissenbezug gewaschen werden.

Jeans nur selten waschen

 

Jeder Waschgang verursacht leichte Materialschäden an deinen Jeans – und verschwendet Wasser. Neue Raw-Denim-Jeans sollten frühestens nach sechs Monaten zum ersten Mal gewaschen werden. Je länger sie ungewaschen getragen werden, desto besser sehen sie aus. So kann das Indigoblau an den Stellen verbleichen, an denen sich durch Sitzen und Benutzung der Taschen natürliche Falten ergeben. Dadurch bekommt die Jeans einen authentischen Look.

Smartphone in den Flugzeugmodus schalten

 

Wenn das Smartphone im Flugzeugmodus geladen wird, verbraucht es weniger Energie und der Akku lädt sich schneller auf. Auch wenn du tagsüber immer mal den Flugzeugmodus aktivierst, verbessert dies die Akkulaufzeit – und deine Konzentrationsfähigkeit.

Achtsamer mit E-Mails umgehen

 

Für das Senden einer ganz normalen E-Mail werden vier Gramm CO2-Emissionen verbraucht. Hängt man ein Bild an, springt der CO2-Verbrauch auf ca. 50 Gramm, da mehr Speicherplatz und eine längere Übertragungszeit benötigt werden. Im Laufe eines Jahres kommen allein durch das Senden von E-Mails ungefähr 136 Kilogramm zur CO2-Bilanz eines jeden von uns dazu. Das entspricht einer Autofahrt von Hamburg nach Berlin bei hohem Verkehrsaufkommen. Um das zu verhindern, versuche in Zukunft persönlich mit deinen Kollegen zu reden, anstatt E-Mails zu schicken. Das ist gut fürs Klima – nicht nur global, sondern auch im Büro. Extrapunkte gibt‘s für das regelmäßige Leeren deines Posteingangs, denn alle gespeicherten E-Mails verbrauchen Strom und damit CO2.

Kein Standby – besser ganz abschalten

 

Geräte im Standby-Modus verbrauchen oft noch bis zu 90 Prozent ihres Stromverbrauchs während der Nutzung. Immerhin acht Prozent des gesamten Stromverbrauchs in einem Haushalt stammen von Geräten auf Standby. Lass’ Smartphone, Laptop und Co. nicht ständig an der Stromversorgung angeschlossen und schalte Geräte im Standby-Modus wie Monitore oder Musikanlagen lieber ganz aus.